Nam Tchun-Mo

EUR 1800,-

Öl auf beschichtetem Stoff

Edition, je 10 Exemplare

Preis je Werk

 

Über den Künstler:

Nam Tchun-Mo (geb. in Daegu 1961) zählt zu jener losen Gruppe von Künstlern, die in den 1970er Jahren eine neue Ära der abstrak­ten Kunst in Südkorea einleiteten und mit der sog. Dansaekhwa-Bewegung assoziiert werden. Die Künstler dieser Bewegung, vermieden bewusst Beziehungen zur westlichen Kunst und verständigten sich ausschließlich auf einen minimalistischen Gestus  und auf eine zumeist monochrome Malerei, die meditative Kraft entfaltete. Nam Tchun-Mo ist tief in diesem Geist der Dansaekwa-Bewegung verwurzelt und hat sich kon­sequent der Linie verschrieben, sei es in der Zeichnung, im reliefartig gehaltenen Bildwerk oder auch als skulpturale Äußerung im Raum. Dazu zählen seine feinen Rasterlinien, die die Blattfläche gliedern, strukturieren und durch die frei sich im Bildraum bewegenden minimalistischen Linien ein räum­liches Gefüge andeuten. Dies kann eine einzelne schwarze Linie sein, die sich gerade oder schlängelnd über das Blatt erstreckt, oder auch in ihrer Repetition scheinbar endlos vorstellbar wird. Dies geschieht vermöge der Bearbeitung von Stoffen, die er mit Polyester härtet und daraus ein eigenes Gewebe aus Linien, Flächen, Höhen und Tiefen entstehen lässt, die er mal monochrom einfärbt, mal eigens farblich akzentuiert, so dass sehr unterschiedliche Sinneseindrücke erzeugt werden. Serielle Reihung, gegenläufige Bewegungslinien sowie Rhythmisierung der Fläche werden zu lebendigen Variablen.

2019 zeigte das Ludwig Museum Koblenz die Ausstellung „Nam Tchun Mo – Gesture in Space“

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