Ausstellungen

Tony Cragg. Sculptures and Watercolors

27.08.2017 bis 22.10.2017

Das langstehende Engagement des Ludwig Museums in Koblenz für die zeitgenössische Kunst Im Herbst 2017 präsentiert das Ludwig Museum den britischen, in Deutschland lebenden Bildhauer und international hoch geschätzten Künstler Tony Cragg. Vor der Ausstellung in Koblenz wird die unter der Schirmherrschaft des deutschen Außenministers Dr. Frank-Walter Steinmeier stehende Kooperationsausstellung als offizieller Kulturbeitrag zur Förderung des deutsch-kubanischen Kulturaustausches im Museo Nacional de Bellas Artes in Havanna/ Kuba (07.04. – 11.06.2017) gezeigt.
Anhand von Skulpturen, Zeichnungen und Aquarellen soll Craggs künstlerischer Weg und Schaffensprozess von der anfänglichen Idee bis zum formvollendeten Objekt aufgezeigt werden.

Dabei rücken ästhetische Fragestellungen zur Skulptur heute und bei Tony Cragg insbesondere in den Fokus der Ausstellung, die ausgewählte Werke von 1979 bis 2014 versammelt. Neben großen wie kleinen Skulpturen aus Holz, Marmor, Edelstahl, Bronze, Eisen und Polyester werden noch nie gezeigte Bleistiftzeichnungen und farbige Aquarelle neue Einblicke in das skulpturale Werk des in Wuppertal lebenden Ausnahmekünstlers geben und somit zum bestehenden, internationalen Dialog über die zeitgenössische, deutsche Bildhauerei auf höchstem Niveau beitragen.

Sir Tony Cragg (geb. in Liverpool, 1949) studierte am Gloucestershire College of Art, Cheltenham (1969 – 1970), an der Wimbledon School of Art (BA) (1970 – 1973) und am Royal College of Art (MA) (1973 – 1977). Er lehrte u.a. an der Kunstakademie Düsseldorf (seit 1978), deren Rektor er bis 2013 war, und an der Universität der Künste in Berlin. Seit 1977 stellt Tony Cragg international aus, war z.B. vertreten auf der documenta 7 und 8 in Kassel (1982 und 1987) und repräsentierte Großbritannien 1988 bei der 43. Biennale von Venedig.

Weltweit widmeten ihm zahlreiche Museen Ausstellungen, darunter 1984 das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek (Dänemark), 1985 das Palais des Beaux-Arts in Brüssel, 1995 das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid, 1996 das Centre Georges Pompidou in Paris, 2000 die Tate Gallery in Liverpool, 2003 die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, 2011 das Musée du Louvre in Paris und 2016 die Eremitage in St. Petersburg.


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